Neue Unsicherheit für die wichtige Großraffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt: Der geplante Verkauf der Anteile des Ölkonzerns Shell an die britische Prax-Gruppe ist geplatzt. Dies teilte Shell mit, ohne Gründe zu nennen. Das Bundeswirtschaftsministerium zeigte sich enttäuscht.
«Für den Standort Schwedt und die PCK bedaure ich, dass mit einem Verkauf keine Klarheit in dieser Frage erzielt werden konnte», sagte der parlamentarische Staatssekretär Michael Kellner (Grüne). «Die PCK braucht eine langfristige Klarheit, wer sich für diesen wichtigen Standort engagiert.» Er erwarte von «Shell, dass sie die Transformation der Raffinerie in Schwedt aktiv mitgestalten, um sie für die nächsten Jahrzehnte gut aufzustellen».