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Verdi fordert 220 Euro mehr für Beschäftigte im Großhandel in Berlin und Brandenburg

Im Berliner und Brandenburger Großhandel steht die nächste Tarifrunde an. (Archivbild) / Foto: Monika Skolimowska/dpa
Im Berliner und Brandenburger Großhandel steht die nächste Tarifrunde an. (Archivbild) / Foto: Monika Skolimowska/dpa

Verdi verlangt für mehr als 50.000 Beschäftigte im Berliner und Brandenburger Großhandel 220 Euro mehr, Auszubildende sollen 200 Euro erhalten.

Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Tarifforderungen für mehr als 50.000 Beschäftigte im Berliner und Brandenburger Großhandel beschlossen. Demnach sollen Löhne und Gehälter um monatlich 220 Euro steigen bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten, wie die Gewerkschaft mitteilte. Bei den Ausbildungsvergütungen fordert Verdi eine Erhöhung um 200 Euro. 

«Die Beschäftigten leiden weiterhin unter den stark gestiegenen Preisen», teilte Verhandlungsführerin Franziska Foullong mit. «Es ist dringend nötig, dass die Beschäftigten im Großhandel eine Lohnerhöhung erhalten.» 

Wann die Verhandlungen mit den Arbeitgebern beginnen, ist noch offen. Die Friedenspflicht, in der keine Warnstreiks möglich sind, läuft laut Verdi noch bis Ende April. Die Gewerkschaft will eigenen Angaben zufolge bereits im April mit den Gesprächen beginnen. In Berlin sind demnach rund 33.000 Menschen im Großhandel beschäftigt, in Brandenburg 20.000.

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