Der US-Elektroautobauer Tesla will in einem neuen Vertrag mit dem regionalen Wasserverband eine geringere Wasserliefermenge und höhere Grenzwerte für zwei Stoffe im Abwasser festschreiben. Die Verbandsversammlung - drei Städte und 13 Gemeinden - verschob am Mittwoch eine Entscheidung einstimmig auf den 4. Dezember.
«Der Entwurf enthält einige Punkte, die einer tiefergreifenden rechtlichen Prüfung und Kommentierung durch die zuständige Kommunalaufsicht des Landkreises Märkisch-Oderland bedürfen», teilte der Verband mit. Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler (parteilos) - Vizechefin der Versammlung - zeigte sich aber optimistisch, «dass wir damit einen Kompromiss gefunden haben, der hoffentlich nach der Abstimmung mit der Kommunalaufsicht am 04.12.2024 in der Verbandsversammlung abgestimmt werden kann».
Der Entwurf war das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Tesla und der Wasserverbandsspitze. «Wir sind überzeugt, mit der nun vorliegenden Version des Änderungsvertrags die Versorgungssicherheit für das gesamte Verbandsgebiet langfristig zu sichern», heißt es in einem Brief von Tesla an die Vertreter der Verbandsgemeinden, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.