Rund einen Monat nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten hat der Betreiber Stromnetz Berlin eigenen Angaben zufolge bei der Sicherheit deutlich aufgerüstet. «Das Thema Sicherheit war nicht so in der DNA eines Netzbetreibers, die kommt jetzt rein», sagte Geschäftsführer Erik Landeck dem RBB-Inforadio. Die Stromversorgung war infolge eines mutmaßlichen Brandanschlags auf eine Kabelbrücke über Tage unterbrochen. Rund 45.000 Haushalte waren ohne Strom.
Diese Kabelbrücke werde inzwischen rund um die Uhr von Sicherheitskräften und auch mit Videokameras überwacht. Auch weitere neuralgische Punkte im Netz würden inzwischen durchgehend bewacht, betonte Landeck. Inzwischen seien fünfmal so viele Kameras und fünfmal so viele Sicherheitskräfte im Einsatz wie im vergangenen Jahr.