Im Streit um die eingesetzten Busse beim Ersatzverkehr zwischen Hamburg und Berlin hat die Deutsche Bahn dem Dienstleister Ecovista eine Frist gesetzt. Das Unternehmen müsse unverzüglich wieder die vertraglich vereinbarten Busse mit ausreichend Platz und klarer Fahrgastinformation einsetzen, teilte der bundeseigene Konzern mit.
«Wir setzen alles daran, für die Fahrgäste eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Lösung zu finden, aber wir lassen uns nicht erpressen», hieß es vom Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte bei der zuständigen Bahn-Infrastrukturtochter DB InfraGo, Gerd-Dietrich Bolte.
Ecovista organisiert den Bus-Ersatzverkehr während der umfassenden Sanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg. Dafür setzt das Unternehmen rund 200 Busse und 500 Fahrerinnen und Fahrer in den betroffenen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein ein.