Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Strafanzeige des US-Elektroautobauers Tesla wegen des Vorwurfs eines unerlaubten Mitschnitts einer Betriebsratssitzung. Am Donnerstag sei ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes sowie Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz gegen einen Vertreter der IG Metall eingeleitet worden, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit. Mehrere Medien berichteten zuvor darüber. Die Gewerkschaft hatte den Vorwurf gegen den Mann zurückgewiesen.
«Ihm wird vorgeworfen, in einer Betriebsratssitzung am 10.02.2026 im Tesla-Werk in Grünheide mittels eines Laptops heimlich eine Tonaufnahme angefertigt zu haben», teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Datensicherung des Laptops, die für die Auswertung notwendig sei, wurde demnach veranlasst.