Spree-Neiße mit schlechtester Anbindung an Nahverkehr
Im Flächenland Brandenburg ist der Landkreis Spree-Neiße die Region mit der schlechtesten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Das geht aus einer Untersuchung der Denkfabrik Agora Verkehrswende hervor. Der Kreis belege demnach im bundesweiten Vergleich Rang 333 von insgesamt 397 Kreisen und Städten. Auch die Landkreise Elbe-Elster, Prignitz und Teltow-Fläming rangierten in der schlechtesten Güteklasse. Im Bund belegt der bayrische Kreis Straubing-Bogen den letzten Platz. Besonders fleißig zeigten sich hingegen die Menschen in Spree-Neiße mit Blick auf die Nutzung ihrer Fahrräder. 6,5 Prozent ihrer gesamten Tagesstrecke legten sie mit dem Rad zurück. Den gleichen Wert erzielten die Potsdamer. Im Bund rangieren die Landeshauptstadt und der Kreis im Süden des Landes unter den 30 Kreisen und Städten mit der höchsten Fahrradnutzung. Bundesweiter Spitzenreiter ist Münster. Dort wurden zuletzt 11,8 Prozent der täglich zurückgelegten Strecke mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die emsigsten Fußgänger leben derweil in Cottbus. 4,5 Prozent der Tagesstrecke legten die Menschen in der Stadt per pedes zurück. Das bescherte der Stadt im Süden des Bundeslandes Platz 29 im Bund. Datengrundlage für die Untersuchung waren die bundesweiten Soll-Fahrplandaten, die mit dem Bevölkerungsraster des Zensus verknüpft wurden. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten