Angesichts der unsicheren Zukunft für den Solarglashersteller in Tschernitz im Spree-Neiße-Kreis hat der brandenburgische Wirtschaftsminister Daniel Keller den Bund zum Handeln aufgefordert. In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) schrieb der SPD-Politiker: «Die Überbrückung der derzeit kritischen Marktlage bei Solarglas ist nur durch die Bundesregierung zu stemmen.» Keller will unter anderem erreichen, dass die deutsche Solarindustrie vor Preisdumping aus China geschützt wird.
Schreiben auch an EU-Handelskommissar
Der Wirtschaftsminister wandte sich mit einem zweiten Schreiben an EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und forderte, die europäische Wettbewerbsfähigkeit der Solarindustrie zu sichern. «Durch staatliche Subventionen gestützte chinesische Importe werden durch den entsprechenden Preisvorteil den Druck auf die heimische Solarglasindustrie in Brandenburg noch weiter erhöhen, sofern die Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen nicht verlängert werden.»
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