Bei der Insolvenz eines der größten Hotelbetreiber Europas, der Revo-Hospitality-Gruppe, sehen die Verantwortlichen weiter gute Chancen auf eine Rettung fast aller betroffenen Häuser. Für rund 25 der insgesamt knapp 180 Hotelbetriebe seien bereits neue Investoren gefunden worden, sagten die Anwälte Benedikt de Bruyn und Gordon Geiser, die für die Dauer der Sanierung als Geschäftsführer der Revo-Gruppe eingesetzt sind.
Auch für die übrigen Hotels sei das Investoren-Interesse groß. Bis Ende April sollen Interessenten verbindliche Angebote abgeben. Es gebe Offerten für das gesamte Portfolio als auch solche, die auf bestimmte Hotel-Kontingente abzielten. Unter den bisherigen Anbietern seien auch internationale Investoren. Bis zum Juni solle für die meisten Betriebe eine Lösung gefunden sein, betonten die Geschäftsführer.