Schauspieler Jürgen Vogel hat erstmals Regie geführt. Sein Debüt, der Krimi «Carlotta» aus der Reihe «Jenseits der Spree», ist am Freitag (31.10.) um 20.15 Uhr im Zweiten zu sehen (und jetzt schon im Streamingportal). Vogel ist natürlich auch als einer der Hauptdarsteller dabei und schont sich in seinen Regie-Folgen nicht.
«Ich versuche schon – wie jeder, glaube ich, der das macht – das Beste herauszuholen aus allem», sagte Vogel der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist dann mein eigener Anspruch an mich. Und: Ich habe bei der Regie Leute um mich herum gehabt, die alle das Optimum dessen wollen, was man sich beim Schreiben des Drehbuches ausgedacht hat. Wir sind zwar generell alle unterschiedlich, aber ich würde mich da nicht rausheben.»
Was er über das Drehen gelernt habe? «Alles hat seine Grenze. Man kann eine bestimmte Art von Qualität nicht machen, wenn man immer weniger Zeit hat. Das betrifft auch die Postproduktion. Du brauchst einen bestimmten Rahmen – und den muss man sich erkämpfen», sagte der 57-Jährige, der seit 2021 den Berliner Kriminalhauptkommissar Robert Heffler spielt.