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Pilotenstreik bei Lufthansa: Rund 40 Flüge am BER gestrichen

Pilotenstreik bei Lufthansa: Rund 40 Flüge am BER gestrichen
Passagiere sollten sich vorab über ihren Flugstatus informieren. (Symbolbild) / Foto: Julian Degler/dpa
Von: DieBrandenburger News
Reisende am BER müssen mit Flugausfällen rechnen. Die Lufthansa will betroffene Passagiere auf andere Flüge umbuchen, im Zweifel auch auf die Deutsche Bahn.

Am Hauptstadtflughafen BER fallen heute wegen des 48-stündigen Pilotenstreiks bei der deutschen Lufthansa-Gruppe zahlreiche Flüge aus. Knapp 40 Starts und Landungen von Lufthansa und Eurowings wurden gestrichen, wie der Fluginformation auf der Internetseite des BER zu entnehmen ist. Betroffen sind vor allem Flüge von und nach Frankfurt und München, aber auch Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart oder Zürich. 

Der Streik hat in der Nacht auf Montag begonnen, die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat bis Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen. Zum Streik aufgerufen sind die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa AG, der Lufthansa Cargo AG, der Lufthansa Cityline GmbH sowie der Eurowings GmbH. Bei Eurowings wird demnach nur am Montag gestreikt. 

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Umstieg auf Zug möglich 

Der Flughafen BER empfiehlt Reisenden, sich vorab über den Flugstatus zu informieren. Das geht auf der Website der Lufthansa. Das Unternehmen hatte angekündigt, betroffene Passagiere bis spätestens Sonntagvormittag (12. April) über Streichungen oder Umbuchungen zu informieren. 

Im Falle eines Ausfalls werden Fluggäste laut Lufthansa kostenlos und in der Regel automatisch auf einen anderen Flug umgebucht und per Handy darüber informiert. Sollte kein Ersatzflug verfügbar seien, sei es möglich, das Ticket in ein Zugticket der Deutschen Bahn umzuwandeln. 

Dritter Warnstreik der Piloten 

Hintergrund der aktuellen Piloten-Streiks der Vereinigung Cockpit sind Tarifkonflikte um die betriebliche Altersversorgung und die Vergütung bei der Regionaltochter Cityline. Im Tarifstreit über die betriebliche Altersvorsorge legen die Cockpit-Beschäftigten der Lufthansa bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Arbeit nieder. Die Lufthansa kritisierte, die Streikankündigung der Spartengewerkschaft VC stelle eine völlig neue Stufe der Eskalation dar.

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