Schauspieler Patrick Kalupa alias TV-Arzt «Dr. Nice» findet es gut, dass in deutschen Fernsehserien heutzutage seelische Probleme kein Tabu mehr sind. «In den 90er Jahren wurden psychische Erkrankungen oft im Kontext von Kriminalität, sehr klischeehaft gezeigt und stigmatisiert», sagte der Berliner TV-Star (45) in einem dpa-Interview. «Das ist heute zum Glück wirklich anders.»
In der neuen «Dr. Nice»-Staffel (Sonntag, 11. Mai, 20.15 Uhr, ZDF) soll Dr. Moritz Neiss wegen seelischer Belastungen einen Psychologen besuchen. «Die Hauptfigur, die ich spiele, einst ein erfolgreicher Star-Chirurg, durchlebt nach einem schweren Unfall nicht nur körperliche, sondern auch große psychische Herausforderungen», so Kalupa. «Dabei werden auch die inneren Kämpfe, die sich im teils rüden Verhalten meiner Figur widerspiegeln, beleuchtet.»
Sein «Herzkino»-Format gehe sehr modern, empathisch und differenziert mit dem Thema Depression um «und bringt mit seinem besonderen Wortwitz und Humor auch eine neue Leichtigkeit mit rein, die ich für sehr wichtig halte».