Seit den Zeiten der erfolgreichen Sitcom «Stromberg» (2004-2012) hat sich die deutsche Gesellschaft laut Schauspieler Oliver Wnuk sehr gewandelt. «Ich weiß aber nicht, ob es sich zwangsläufig zum Besseren verändert hat», sagte der 48-Jährige in einem Gespräch mit dem ZDF anlässlich der Komödie «Alle nicht ganz dicht», die aktuell in der ZDF-Mediathek abrufbar ist.
«Vom Gefühl her würde ich sagen, leben wir eine "Zeigefinger-Kultur"», erläuterte der Berliner Schauspieler. «Die Menschen grenzen sich und ihre Art zu leben sehr ab, tragen sie paradoxerweise jedoch gleichzeitig sichtbar und vermeintlich selbstbewusst nach außen, um sie gleichzeitig vor jeder Art Angriff, auch wenn es sich dabei um Komik handelt, zu verteidigen.»