Niedrigwasser in der Havel löst an Schleusen Wartezeiten für Freizeitkapitäne aus. In der Urlaubszeit sind mehr Sportboote auf Kanälen und Flüssen unterwegs.
Der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel, Ralf-Rüdiger Dimmek, sagte, es seien aufgrund der anhaltenden Trockenheit nicht die erforderlichen Abflussmengen in der Havel zur Verfügung, um lückenlos einzelne Sportboote im Bereich der Freizeitschifffahrt zu schleusen. «Das kann Wartezeiten bis zu zwei Stunden bedeuten». Das betrifft etwa die Obere Havel-Wasserstraße und die Müritz-Havel-Wasserstraße.
Es sollen möglichst viele Freizeitboote zusammen geschleust werden. Darüber entscheide das Schleusen-Personal, so Dimmek. «Es ist nicht so geschmeidig wie wenn wir aus dem Vollen schöpfen können.»