Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) bewertet die Lage der Ölraffinerie PCK in Schwedt als schwierig und sieht den Bund bei Investitionen und einer längeren Arbeitsplatzgarantie in der Pflicht.
Angesichts der Unsicherheiten zur Zukunft der Ölraffinerie PCK in Schwedt wollen Beschäftigte heute auf die Straße gehen. Auch Wirtschaftsminister Keller, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und andere Politiker wollen bei der Kundgebung (17.00 Uhr) in Schwedt dabei sein.
Es sei absolut zwingend, dass die Raffinerie PCK gesichert werde, sagte Keller dem «Tagesspiegel» und den «Potsdamer Neuesten Nachrichten». «Die Raffinerie ist unabdingbar für die Benzin- und Rohölversorgung von Ostdeutschland und auch von Westpommern in Polen.»
Es sei notwendig, dass in die Raffinerie investiert werde. «Das kann aktuell nur über den Bund als Treuhand-Gesellschafter gelöst werden», so Keller, der rasch mit der neuen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprechen will.