Die Berliner Linke-Fraktion hat den neuen Abschnitt der Autobahn A100 in Berlin-Neukölln scharf kritisiert. «Das ist die absurdeste Straße Deutschlands. Und die teuerste mit 720 Millionen Euro allein für den 16. Bauabschnitt», sagte der Fraktionsvorsitzende Tobias Schulze der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist Beton gewordene Ideologie von vorgestern» meinte er.
«Während andere Metropolen in Europa sich auf den Weg machen zu grünen Metropolen, sich zu entschleunigen, nahe Wege zu haben, zunehmend auch den privaten Autoverkehr aus den Innenstädten rauszuholen für mehr Lebensqualität und für mehr Gesundheit, macht Berlin das Gegenteil. Das versteht niemand mehr.» Angesichts auch von Hitze und Klimawandel werde eine grünere Stadt gebraucht, nicht eine, die «zubetoniert» werde.