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Leag hält Gasturbinenreserve in Thyrow (Kreis Teltow-Fläming) und Ahrensfelde (Kreis Barnim) bis 2028 bereit

Das Gasturbinenkraftwerk Thyrow südlich von Berlin war Ende der 80erJahre in Betrieb gegangen. Jetzt wird es als Reserve vorgehalten. (Archivbild) / Foto: picture alliance / Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Das Gasturbinenkraftwerk Thyrow südlich von Berlin war Ende der 80erJahre in Betrieb gegangen. Jetzt wird es als Reserve vorgehalten. (Archivbild) / Foto: picture alliance / Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Leag stellt Thyrow und Ahrensfelde als Kapazitätsreserve mit 270 MW von Okt 2026 bis Sep 2028 bereit; Einsatz nur bei Engpässen.

Das Lausitzer Energieunternehmen Leag hält zwei Gasturbinenkraftwerke für den Fall von Engpässen am Strommarkt bereit. Die Anlagen in Thyrow (Kreis Teltow-Fläming) und Ahrensfelde (Kreis Barnim) werden zwei weitere Jahre - von Oktober 2026 bis Ende September 2028 - zusammen eine gesicherte Reserveleistung in Höhe von 270 Megawatt zur Verfügung stellen, teilte das Unternehmen mit. 

Die Leag habe sich erfolgreich an der Ausschreibung für die vierte Phase der deutschen Kapazitätsreserve beteiligt. Das bedeutet, die Standorte springen ein, wenn die Versorgungssicherheit mit Strom gefährdet ist.

Die Kraftwerke in Thyrow und Ahrensfelde, die südlich und nordöstlich von Berlin liegen, sollen ausschließlich auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission «in außergewöhnlichen und nicht vorhersehbaren Situationen» eingesetzt werden, wie die Leag mitteilte.

«Dieser Fall tritt ein, wenn das Angebot auf dem Großhandelsmarkt für Strom nicht ausreicht, um die gesamte Stromnachfrage zu decken.» Das Gasturbinenkraftwerk Thyrow stehe zudem im Fall eines Blackouts für einen notwendigen Netzwiederaufbau zur Verfügung. Die Kapazitätsreserve wird seit dem Winterhalbjahr 2020/2021 gebildet.

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