Nach den Verzögerungen beim geplanten Bau neuer Gaskraftwerke erhofft sich der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Leag, Adolf Roesch, von der neuen Bundesregierung Klarheit bis Ende des Jahres. Es geht für das Unternehmen in Cottbus nach eigenen Angaben um ein Investitionsvolumen von insgesamt etwa drei Milliarden Euro.
«Wenn Sie eine Dunkelflaute haben, ist es ja tatsächlich so, dass die Braunkohlekraftwerke die einzige heimische Energieversorgung sind, die wir haben», sagte Roesch der Deutschen Presse-Agentur. «Da muss dringend gehandelt werden, dass die Gaskraftwerke sozusagen die Ergänzung sind zu den erneuerbaren Energien.» Roesch steht seit September 2024 an der Spitze der Leag.