Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) appelliert an die neue Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson, Kürzungen künftig zu verhindern. «Das größte Problem ist aktuell aus unserer Sicht die Lage in Berlins Kulturhaushalt. Auch die ZLB ist schon jetzt stark betroffen, hier darf in keinem Fall weiter gekürzt werden», sagte der designierte ZLB-Generaldirektor Jonas Fansa auf dpa-Anfrage.
Handlungsbedarf sieht er bei der Frage, wo die ZLB künftig ihren Platz findet: «Wir gehen davon aus, dass der neuen Kultursenatorin bewusst ist, dass die Zusammenführung der ZLB unter ein Dach dringend und wichtig ist», sagte Fansa. «Eine gute Lösung wäre zum Beispiel das in Diskussion stehende Quartier 207 in der Friedrichstraße.»