Bei der Suche nach einer möglichen neuen Nutzung des verfallenen Areals am Bogensee mit der früheren Goebbels-Villa will das Land Berlin 13 Bewerber näher prüfen. Wie die Senatsfinanzverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken mitteile, meldeten sich insgesamt 253 Interessenten. 13 von ihnen blieben in der engeren Auswahl, sie sollen ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept für das Gelände in Wandlitz einreichen.
Welche Vorschläge die Bewerber bisher machten, sagte die Senatsverwaltung für Finanzen nicht. Zuvor berichtete die «B.Z.» darüber.
Ein Abriss scheint aber nicht vom Tisch. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH sei verpflichtet, «in Folge der zu erwartenden hohen Investitionskosten und einer möglichen wirtschaftlichen Unzumutbarkeit auch die Variante des Abrisses der Gebäude zu prüfen und entsprechende Vorsorge zu treffen», hieß es.
Die jährlichen Kosten für das rund 16 Hektar große Areal Bogensee belaufen sich laut Verwaltung auf rund 250.000 bis 300.000 Euro. Sie fallen bislang für das Land Berlin als Eigentümerin an.