Land misst Radonkonzentration in Innenräumen
In mehreren Brandenburger Gemeinden soll im kommenden Jahr die Konzentration von Radon stichprobenartig gemessen werden. Dafür sucht das Umweltministerium Freiwillige in 18 Gemeinden der Landkreise Uckermark, Märkisch-Oderland, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Sie sollen in ihren Wohnungen oder an ihren Arbeitsplätzen Messboxen aufstellen, um Daten zu erfassen. Die Messungen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Das schreibt das Strahlenschutzgesetz vor. «Radon kommt überall in der Umwelt vor. Es entsteht im Erdboden als Folge des radioaktiven Zerfalls von natürlichem Uran», teilte das Ministerium mit. Das radioaktive Gas könne man weder sehen, riechen noch schmecken. «Aus dem Untergrund kann es in Gebäude gelangen und sich in Innenräumen anreichern.» In Brandenburg ergaben bisherige Untersuchungen keine Anhaltspunkte für gesundheitsgefährdende Radonkonzentrationen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten