Nach einem langen Rechtsstreit um das frühere Sport- und Erholungszentrum (SEZ), Vorzeige-Erlebnisbad der DDR, will das Land Berlin die Immobilie zwangsräumen lassen. «Ein Gerichtsvollzieher ist beauftragt, den Zugang zum Gebäude zu verschaffen», teilte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Finanzen mit. Zuvor hatten mehrere Berliner Medien berichtet.
Das Grundstück in Berlin-Friedrichshain war 2003 vom Land Berlin an einen Investor verkauft worden - für einen symbolischen Euro. Das Freizeitbad, das jahrelang Verluste machte, war zu dieser Zeit bereits geschlossen.
Der Käufer wurde damals verpflichtet, bis 2007 wieder einen Badebetrieb im SEZ zu schaffen. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit um die Nutzung verfügt das Land wieder über das Grundstück.