Die alte Siemens-Villa am Potsdamer Lehnitzsee soll künftig ein Ort werden, an dem Menschen zum Meditieren zusammenkommen. Das verkündete der neue Eigentümer, Stefan Peter, bei einer Besichtigung des 100.000-Quadratmeter-Anwesens. Auch für «Musik, Kunst Tanz, gutes Essen und gute Gemeinschaft» werde Platz sein, sagte der 62-Jährige.
Auch Festivals? - Ja, aber «ohne Drogen»
Auch Festivals seien auf dem Anwesen zukünftig denkbar, sagte Peter und lässt den Blick über die riesige Grünfläche schweifen. Zum Vergleich zieht er das berühmt-berüchtigte «Burning Man» heran, ein Kunstfestival in der Black Rock Desert in Nevada – «nur ohne Drogen». Wer richtig atme, könne auch ohne weitere Substanzen einen milden LSD-Trip erleben, sagt er.
Umgeben von beeindruckender Natur und prachtvollen Bäumen liegt das baufällige Haupthaus. Dass es weiterer Investitionen bedarf, wird auf den ersten Blick klar. Peter rechnet mit rund 30 Millionen Euro. Die Fenster sind blind vom Staub, in den Ecken türmt sich Bauschutt und aus Decken und Wänden ragen lose Kabel.