Die alte Siemens-Villa am Potsdamer Lehnitzsee hat bei einem ersten Zwangsversteigerungstermin ein Höchstgebot von 13,75 Millionen Euro erzielt. Lediglich ein Gebot wurde im proppevollen Saal im Amtsgericht Potsdam abgegeben. Das 100.000 Quadratmeter große Grundstück mitsamt Villa und zahlreichen Nebengebäuden in bester Lage hat einen Verkehrswert von 27,5 Millionen Euro und ist stark sanierungsbedürftig.
Das aktuelle Höchstgebot kam von Stefan Peter. Er will in der Villa ein Zentrum für Meditation errichten. Es solle ein Behandlungsort entstehen, sagte der Höchstbietende nach der Versteigerung. Ob er tatsächlich den Zuschlag erhält, wird am 25. September im Amtsgericht entschieden. Die Gläubigerseite der Volksbank hatte beantragt, Peter den Zuschlag zu versagen.