Der Verein Changing Cities will den Senat zu mehr Tempo beim Thema Radwegesicherheit zwingen. Aus diesem Grund hat er eine sogenannte Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht, wie die Organisation mitteilte, die sich mit ihren Kampagnen und Projekten für die Verkehrswende und nicht zuletzt die Interessen von Radfahrern engagiert. Das Verwaltungsgericht bestätigte den Eingang der Klage (Az.: VG 11 K 580/24) auf dpa-Anfrage.
Konkret geht es um fünf Berliner Straßen, für die der Verein die Anordnung sogenannter geschützter Radwege für nötig hält. Entsprechende Anträge seien von Betroffenen, die die betreffenden Straßen etwa als Arbeits- oder Schulweg nutzten, schon vor einem halben Jahr eingereicht worden. Im Mai habe der Senat angekündigt, die Prüfungen seien fast abgeschlossen. Seitdem sei nichts passiert.