Neue Hoffnung für Hunderte Beschäftigte bei Domo in Sachsen-Anhalt? Die zwei insolventen Tochterfirmen des belgischen Chemieunternehmens in Leuna könnten wohl doch gerettet werden. Geplant ist, dass unter anderem der Standortbetreiber InfraLeuna eine Tochtergesellschaft gründet und die beiden Firmen übernimmt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zuvor hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» darüber berichtet. Unklar ist bislang, ob und wie es am Domo-Standort in Premnitz in Brandenburg weitergeht.
Das Chemieunternehmen mit Sitz im belgischen Gent hatte Ende des vergangenen Jahres für seine drei deutschen Tochterfirmen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg Insolvenz angemeldet. Die drei Firmen werden auf der Suche nach Investoren einzeln betrachtet. Es könnte also jeweils unterschiedliche Lösungen geben. Bislang wurden nach dpa-Informationen noch keine Verträge unterschrieben.