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In Berlin-Lichtenberg entstehen bis 2027 rund 1.500 Wohnungen – überwiegend mit gedeckelten Mieten

Die Gewobag will im Osten der Stadt für mehr als 3.000 Berliner Wohnraum schaffen. / Foto: Andreas Hill/-/dpa
Die Gewobag will im Osten der Stadt für mehr als 3.000 Berliner Wohnraum schaffen. / Foto: Andreas Hill/-/dpa

Gewobag baut an der Landsberger Allee 1.548 Wohnungen, davon 1.316 miet- und belegungsgebunden; Kaltmieten 7–11,50 Euro, Quartier mit Kita und Grünflächen.

In Berlin-Lichtenberg sollen bis 2027 rund 1.500 neue Wohnungen entstehen, die meisten davon mit gedeckelten Mieten. Das teilte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag anlässlich des Stapelfestes des Gebäudes mit. Ein Stapelfest ist das Pendant zum traditionellen Richtfest, der Begriff wird speziell für modulare Bauweisen verwendet.

Ein Großteil, 1.316 der 1.548 Wohnungen, die an der Landsberger Allee entstehen, wird demnach mietpreis- und belegungsgebunden sein. Das bedeutet: Die Mieten sind gedeckelt und dürfen nur bis zu einer staatlich festgelegten Grenze steigen. Außerdem dürfen sie nur an Menschen mit Wohnberechtigungsschein vergeben werden. 

Kaltmieten ab 7 Euro

Bereits in diesem Jahr sollen erste Menschen einziehen können. Die Kaltmieten liegen zwischen 7 und 11,50 Euro pro Quadratmeter, so die Wohnungsbaugesellschaft. «Auch mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.300 Euro kann sich ein 2-Personen-Haushalt eine 2-Raum-Wohnung für 860 Euro sichern», sagte Markus Terboven aus dem Gewobag-Vorstand. Am Stapelfest nahmen Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) und der Berliner Bürgermeister Kai Wegner (CDU) teil. 

Gebaut wird nach sogenannter Modulbauweise. Dabei werden große Teile der Gebäude vorgefertigt und später auf der Baustelle zusammengesetzt. Neben Wohnungen sollen in dem Quartier auch eine Kita, Geschäfte, Gastronomie und Grünflächen entstehen.

Mittel vor allem aus sozialer Wohnraumförderung

Rund 85 Prozent der Wohnungen entstehen mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung. Finanziert wird das Projekt durch Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen sowie Fördermittel von der KfW und der Europäischen Investitionsbank, wie es von der Gewobag hieß.

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