Der Baukonzern Hochtief baut ein weiteres Rechenzentrum in Deutschland. Vom Betreiber NTT Global Data Centers habe man den Auftrag zum Bau eines Rechenzentrums in Berlin erhalten, teilte Hochtief in Essen mit. Das Auftragsvolumen liege bei mehreren hundert Millionen Euro.
Der Bau soll noch im Sommer 2026 beginnen, die ersten Hallen sollen 2028 übergeben werden. Das Rechenzentrum soll 2029 fertig werden. Die Arbeiten will der Baukonzern mit einem Team der Konzern-Gesellschaften Hochtief Infrastructure und Dornan durchführen.
Das Projekt umfasst den Bau eines dreistöckigen Rechenzentrums und eines vierstöckigen Bürogebäudes. NTT Global Data Centers verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 150 Standorte in mehr als 20 Ländern und Regionen.
Rechenzentren: Hochtief sieht starke Nachfrage nach Kapazitäten
«In Deutschland besteht eine starke, anhaltende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten», sagte Hochtief-Chef Juan Santamaría. Hochtief sei gut aufgestellt, um den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur zu unterstützen.
Hochtief profitiert von der weltweit stark gestiegenen Nachfrage nach Rechenzentren. Im vergangenen Jahr sammelte der Bau- und Infrastrukturkonzern neue Aufträge allein für Rechenzentren im Wert von 16,8 Milliarden Euro ein. Das Segment macht 21 Prozent des Auftragsbestands aus. Hochtief ist mehrheitlich im Besitz des spanischen Infrastrukturkonzerns ACS. Seit gut zwei Wochen wird das börsennotierte Unternehmen im deutschen Leitindex Dax gelistet.
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