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Heidelbeer-Anbau in Brandenburg verdreifacht – fast 3.000 Tonnen 2025

Jetzt kommen die Heidelbeeren vom Feld. Bis September ist Erntezeit.  / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Jetzt kommen die Heidelbeeren vom Feld. Bis September ist Erntezeit. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Anbaufläche in Brandenburg stieg in zehn Jahren von 120 auf 400 Hektar. 2025 fast 3.000 Tonnen; Ernte in Beelitz begonnen, Preise bis 12 €/kg.

Sie werden gern als Superfood bezeichnet - Heidelbeeren, die in Brandenburg jetzt bis September geerntet werden. Das Agrarministerium bezeichnete den Anbau der blauen, vitaminreichen Strauchfrucht als «Erfolgsgeschichte». Die Fläche hat sich binnen zehn Jahren von 120 auf 400 Hektarmehr als verdreifacht. 

Die Heidelbeere ist mit einer Erntemenge von fast 3.000 Tonnen im Jahr 2025 die wichtigste Strauchbeerenkultur Brandenburgs, wie Landwirtschaftsstaatssekretär Stephan Nickisch zum Start der Heidelbeer-Ernte in Beelitz mitteilte. Danach folgt der Anbau von Sanddorn.

Um die 5 bis 6 Euro für 500 Gramm? 

«Der Regen wurde sehnsüchtig erwartet. Er ist gut, damit Früchte sich ausbilden können», sagte Jürgen Jakobs, der auf seinem Betrieb neben Spargel auch Heidelbeeren anbaut. Die Hitzeperiode mit Extremtemperaturen habe den Früchten bislang nicht geschadet. Nach Einschätzung von Jakobs sind regionale Heidelbeeren zwischen 10 bis 12 Euro je Kilo im Supermarkt zu haben. 

Brandenburg gilt nach Niedersachsen als bedeutendster Produzent der Kulturheidelbeere in Deutschland. Rund 20 Betriebe bauen laut Ministerium das Strauchobst an. Auf manchen Höfen können die blauen Früchte selbst gepflückt werden. 

Zunge verfärbt sich in der Regel nicht 

Kulturheidelbeeren werden für den Anbau gezüchtet und haben helles Fruchtfleisch. Anders ist das bei den kleineren Waldheidelbeeren: Sie wachsen an weit niedrigeren Sträuchern und färben die Zunge blau-violett. 

Als gesundes Obst geschätzt

Die zuckerarmen Früchte enthalten laut Bundeszentrum für Ernährung vergleichsweise viel Vitamin E und Mangan. Ihr hoher Gehalt an Anthocyan soll dafür sorgen, dass sie im menschlichen Organismus zellschützend wirken.

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