Der Bau einer speziellen Halle zur Zerlegung von Großkomponenten der ehemaligen DDR-Atomkraftwerke im vorpommerschen Lubmin und brandenburgischen Rheinsberg ist weit fortgeschritten. Nach einer erneuten Verschiebung ist die Fertigstellung der sogenannten Zerlegehalle (ZLH) in Lubmin inzwischen für Ende dieses Jahres angepeilt. Die Fassade sei so gut wie fertig, berichtet der stellvertretende Projektleiter Stefan Zobel. Die technische Ausrüstung stehe aber noch am Anfang.
Kernstück des riesigen Komplexes ist eine etwa 30 Meter hohe, 60 Meter lange und 40 Meter breite Halle mit großen Stahltoren und künftig auch einem Kran, der bis zu 250 Tonnen heben kann. In der Mitte der Halle befindet sich bereits ein etwa acht Meter tiefes Becken, in dem später Teile unter Wasser ferngesteuert zerlegt werden sollen - zum Schutz vor Strahlen.