Der Obst- und Gemüseverarbeiter Spreewaldkonserve Golßen GmbH («Spreewaldhof») schließt seine Gurkenproduktion in Golßen (Landkreis Dahme-Spreewald). Das Unternehmen werde «ab 2026 die Produktion auf den Standort Schöneiche konzentrieren und den Standort Golßen für die logistische Abwicklung nutzen», hieß es in einer Mitteilung der Firma. Man wolle nun an Lösungen arbeiten, «um den Übergang sozialverträglich zu gestalten». Von der Umstellung sind 220 Arbeitsplätze betroffen.
Absatz geht zurück
Es gebe ein «Kostenproblem», erklärte ein Unternehmenssprecher. Dem Betrieb würde es nicht gelingen, diese Kosten in ausreichendem Maß an den Handel weiterzugeben. Es gebe keinen Umsatzeinbruch, betonte der Sprecher. Dennoch habe sich auch der Verkauf in den vergangenen Jahren etwas eingetrübt. Der Absatztrend sei rückläufig, führte der Sprecher aus. Dieser schleichende Nachfragerückgang sei auch auf die gestiegenen Preise für die Gurken zurückzuführen.
Der Spreewaldhof (Spreewaldkonserve Golßen GmbH) gehört seit 2021 zur französischen Andros Gruppe. Das Unternehmen verarbeitet verschiedene Obst- und Gemüsesorten. In Ostdeutschland ist Spreewaldhof einer der zentralen Anbieter für eingelegte Gurken.
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