Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) bei Wasserbüffeln im brandenburgischen Hönow gibt es im unmittelbaren Umkreis von einem Kilometer keine weiteren Fälle. Sämtliche Proben seien negativ, wie das Brandenburger Landwirtschaftsministerium mitteilte. Die Proben werden im Landeslabor Berlin-Brandenburg und zum Teil auch zusätzlich im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald untersucht.
Tests gehen weiter
Die 12 Proben der Wasserbüffel aus der betroffenen Haltung seien alle positiv gewesen, sagte FLI-Sprecherin Elke Reinking. Am FLI seien außerdem Proben eines Kontaktbetriebs im Landkreis Oder-Spree, der Heu vom betroffenen Büffel-Betrieb in Hönow bezogen hatte, und Schweine, Ziegen und Rinder hält, sowie Proben von Schweinen im Bereich der Schutzzone entnommen worden, die zum Teil auch den Landkreis Barnim betreffe. Alle seien negativ.
Nach Angaben des FLI wird weiter getestet. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg untersuche derzeit weitere Proben von Tieren aus der zehn Kilometer großen Überwachungszone.