Berlins schwarz-roter Senat setzt große Hoffnungen in die Gaming-Industrie. Mit dem House of Games in Friedrichshain soll die Branche ein neues Zentrum bekommen. In einem Backsteingebäude in der Rotherstraße in unmittelbarer Nähe zur Warschauer Brücke stehen dafür auf fünf Etagen fast 15.000 Quadratmeter zur Verfügung. Der bisher geheim gehaltene Standort des lange angekündigten Projekts wurde am Vormittag vor Ort in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) und der Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bekanntgegeben.
«An diesem Ort, im Quartier Lux, wollen wir Zukunft schreiben», sagte Wegner. «Denn die Games-Industrie, das ist Zukunft. Hier entstehen Arbeitsplätze, hier entstehen Ideen, hier kommen Menschen zusammen, hier wird sich ausgetauscht, vernetzt.»
Im vom Senat mit 4,6 Millionen Euro geförderten House of Games sollen sich etablierte Unternehmen genau wie Start-ups der Games-Industrie, Anbieter für Technologie und Dienstleistungen sowie unter anderem Vereine und Verbände, Kultur- und Forschungseinrichtungen unter einem Dach versammeln.