Nur wenige Wochen nach dem Start des neuen ICE-Instandhaltungswerks der Deutschen Bahn (DB) in Cottbus sind die Weichen für eine Erweiterung des Großprojektes gestellt worden. Für eine zweite Halle erfolgte am Montag der symbolische erste Spatenstich. Bis 2026 sollen die vollen Kapazitäten für die aufwendige Instandhaltung der ICE 4-Flotte laut Angaben der Deutschen Bahn zur Verfügung stehen. Bei der Umsetzung des Großvorhabens setzt die Deutsche Bahn auf eine enge Zusammenarbeit mit Bau- und Handwerksfirmen sowie Behörden.
Instandhaltung auf vier Gleisen
Mit einer über 500 Meter langen, viergleisigen Halle soll das jüngste und größte Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn vervollständigt werden. Die Halle soll zusammen mit einer Lackierstraße 2026 in Betrieb genommen werden. In der neuen Halle sollen ICE-Züge auf den vier Gleisen in voller Länge zur Instandhaltung einfahren können.
Modernste Technologie für Instandhaltung
Digitale Assistenten, Automatisierung und papierlose Fabrik: Das Unternehmen setzt auf innovative Technologien. So kommen etwa Augmented-Reality-Brillen (AR-Brillen) zum Einsatz - sie blenden Inhalte über dem Sichtfeld des Nutzers in der realen Welt ein. Über Apps für die Materialwirtschaft und elektrisch angetriebene Materialzüge können die Züge nach DB-Angaben deutlich schneller instandgehalten werden als in anderen Werken. Dort werden sie bislang für eine Revision geteilt und rangiert.