Tesla-Chef Elon Musk hält trotz des Anschlags auf die Stromversorgung und anhaltender Proteste an den Ausbauplänen für sein Werk in Grünheide fest. Bei einem überraschenden Besuch der Fabrik in Brandenburg, dem einzigen Tesla-Werk in Europa, stärkte der Chef des Autoherstellers seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Mittwoch den Rücken. «Sie können uns nicht stoppen!» (»They can't stop us!»), rief er ihnen unter Jubel und «Elon»-Rufen zu und bekannte sich unmissverständlich zum Standort. Begleitet wurde Musk auf der Reise von seinem Sohn, X Æ A-XII, den er während seines Auftritts vor den Beschäftigten auf den Schultern trug.
«Ja, absolut», sagte Musk auf die Frage eines Journalisten, ob der Ausbau der Anlage weiter geplant sei. «Ich glaube, das ist ein toller Ort.» Die Beschäftigten dürften seine Worte dankbar aufgenommen haben. Verunsicherung und Sorge hatten sich zuletzt bei ihnen breit gemacht, nachdem ein Anschlag auf die Stromversorgung des Werks die Produktion tagelang zum Erliegen gebracht hatte. Erst am Mittwoch ging die Arbeit in dem Werk weiter. Mit der Frühschicht war laut einer Sprecherin wieder die volle Belegschaft an Bord.