Die Städte Erfurt und Halle bringen sich als Standort für den Hauptsitz der Deutschen Bahn ins Spiel. Hintergrund ist der Ende 2033 auslaufende Mietvertrag für den aktuellen Sitz der Konzernzentrale in Berlin, wie die Oberbürgermeister der beiden Städte in Erfurt erklärten. Noch handle es sich aber nur um eine Initiativbewerbung - Gespräche mit Konzernvertretern und der neuen DB-Chefin Evelyn Palla müssten noch geführt werden.
Die Antwort aus der Bahn-Zentrale kam prompt: «Die Standort-Frage stellt sich nicht», hieß es in einer Mitteilung. Mit Berlin verbinde die Bahn eine enge Partnerschaft, «an der wir weiterhin festhalten». Verwiesen wurde auf rund 20.000 Beschäftigte in der Hauptstadt und die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern.