Nach Tumulten bei Protesten gegen eine Konferenz zum Thema Flüssiggas am Dienstag in Berlin hat die Klimaschutz-Initiative Ende Gelände der Polizei Vorwürfe gemacht. Die Polizei habe behauptet, sie sei von Demonstranten angegriffen worden, und Medien hätten das einseitig aufgegriffen, kritisiert die Organisation. «Dem möchten wir deutlich widersprechen.» Der Vorwurf, Aktivistinnen oder Aktivisten von Ende Gelände hätten Polizeikräfte angegriffen, treffe nicht zu, teilte Ende Gelände mit.
Ende Gelände ist eine Initiative für Umwelt- und Klimaschutz, die nach eigener Aussage mit Aktionen zivilen Ungehorsams Signale setzen will. Sie teilte mit, Demonstranten hätten versucht, durch das Brandenburger Tor zum Hotel Adlon zu laufen, um die Absperrung der Polizei zu umgehen. Daraufhin habe die Polizei Pfefferspray eingesetzt. «Die Gruppe wurde von der Polizei gekesselt und mehrere Stunden lang ohne Vorwurf festgehalten und von 4 Kameras gefilmt, was ohne Vorwurf rechtswidrig ist.»