Vier Fußgänger sind bei Verkehrsunfällen am Freitag in Berlin schwer verletzt worden. Drei kamen mit schweren Kopfverletzungen und eine 80 Jahre alte Fußgängerin mit schweren Bein- und Fußverletzungen ins Krankenhaus, wie die Polizei am Samstag mitteilte. In Neu-Hohenschönhausen erlitt eine 46 Jahre alte Fußgängerin bei einem Zusammenstoß mit einem Auto demnach so erhebliche Verletzungen, dass sie notoperiert werden musste. Sie schwebt Polizeiangaben zufolge nicht in Lebensgefahr.
Laut Polizei gab die 68 Jahre alte Autofahrerin an, dass die Fußgängerin ihr plötzlich seitlich ins Auto gelaufen sei, weil sie womöglich den Bus auf der anderen Straßenseite erreichen wollte. Die 68-Jährige konnte demnach nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die 46-Jährige, die zu Boden stürzte. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Am selben Tag erfasste ein Motorradfahrer einen 92 Jahre alten Mann, der zu Fuß in Plänterwald unterwegs war. Er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen, wie es hieß. Nach ersten Erkenntnissen war der 92-Jährige, während er sein Fahrrad schob, durch eine Lücke in einer Hecke auf die Straße getreten. Der 63-Jährige auf dem Motorrad konnte einen Zusammenstoß demnach nicht mehr verhindern. Beide stürzten, der Motorradfahrer wurde leicht verletzt.