Über die künftige Nutzung des Tempelhofer Felds soll bei mehreren sogenannten Dialogwerkstätten diskutiert werden. Eingeladen sind dazu 275 zufällig ausgewählte Berlinerinnen und Berliner. Auftakt ist an diesem Wochenende auf dem Tempelhofer Feld selbst. Zum Start soll es nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung nicht zuletzt darum gehen, das ehemalige Flughafengelände am Platz der Luftbrücke in Tempelhof kennenzulernen.
Die Geschichte des Geländes, auf dem schon kaiserliche Soldaten exerziert haben, die Nazis Massenaufmärsche organisierten, während der Luftbrücke US-amerikanische Rosinenbomber landeten und Zehntausende Berliner in den Urlaub gestartet sind, ist dabei aber nur ein Aspekt. Auch die aktuelle Bedeutung der rund 300 Hektar großen Fläche für die Stadtgesellschaft, für das Klima sowie die Sport- und Freizeitnutzung sollen berücksichtigt werden.