«Ich möchte gerne die Geschichte der Loveparade weitererzählen», sagt Dr. Motte. «Um ein Zeichen zu setzen nach der Katastrophe von Duisburg. Um zu zeigen, dass wir ehrliche Absichten haben. Gute Absichten haben für die Kultur. Um den Spirit der Loveparade wieder zurück nach Berlin zu bringen.» Während Loveparade-Gründer Dr. Motte dies sagt, zeigt ihn die Aufnahme am Hauptstadtflughafen BER im Telefonat mit seiner Partnerin Ellen Dosch-Roeingh.
Private Einblicke wie diese werden in der ARD-Dokumentation «Love ist stronger. Von Loveparade zu Rave The Planet» (Streamingstart am 31. Juli; am 12. August um 22.15 Uhr im RBB) teils zum ersten Mal gezeigt.
Der Film von Britta Mischer zeichnet den Weg zu dem neuen Technospektakel nach. Über mehrere Jahre hinweg begleitet er Dr. Motte, mit bürgerlichem Namen Matthias Roeingh, und Ellen Dosch-Roeingh, Mitbegründerin und Gesellschafterin der gemeinnützigen Organisation Rave The Planet.
«In einer Zeit multipler Krisen möchte ich mit "Love is Stronger" Hoffnung machen, dass Versöhnung möglich ist, und zeigen, wie Techno seit Jahrzehnten mit wundersamer Kraft Grenzen überwindet und Menschen verbindet», erklärt Regisseurin Mischer ihre Motivation.