Der Zementhersteller Cemex peilt in seinem Werk in Rüdersdorf eine klimaneutrale Produktion bis 2030 an und hofft auf staatliche Förderung in Höhe von rund 500 Millionen Euro. Der Cemex-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Kuhn sagte in Potsdam, es gehe bei der Umstellung auf CO2-Neutralität um ein Investitionsvolumen von insgesamt einer Milliarde Euro. Wünschenswert wäre es, etwa die Hälfte davon als Fördergeld zu bekommen.
Die brandenburgische Landesregierung will Cemex in Rüdersdorf im Kreis Märkisch-Oderland, rund 30 Kilometer von Berlin entfernt, auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rief dazu eine Taskforce der Landesregierung ein, die heute in Potsdam zum ersten Mal tagte und durch Abstimmungen Prozesse vereinfachen soll. Die nächste Sitzung ist laut Woidke Ende November oder Anfang Dezember geplant.