Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dürften bald mehr Klarheit darüber haben, ob Busse und Bahnen in der Hauptstadt in den kommenden Tagen zeitweise stillstehen. Verdi und die BVG starten heute (10.00 Uhr) in die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag. Die Positionen der Dienstleistungsgewerkschaft und des kriselnden Nahverkehrsunternehmens liegen weit auseinander.
Verdi hatte sich schon vor der ersten Verhandlungsrunde kämpferisch gezeigt und mögliche Warnstreiks vom Entgegenkommen der Arbeitgeber abhängig gemacht. «Ab dem 15. Januar ist prinzipiell mit Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen», sagte Verhandlungsführer Jeremy Arndt. «Wir sind auf alles eingestellt.»