Seit dem Start neuer U-Bahn-Züge bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) im September hat sich die Situation für die Fahrgäste nach Angaben des Unternehmens verbessert. Die Zuverlässigkeit stieg von damals 93 Prozent auf 98,6 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres, wie die BVG mitteilte. Das ist nahe an der Zielmarke von 99 Prozent, die die BVG im U-Bahnverkehr im Jahresdurchschnitt wieder erreichen will. Die Zuverlässigkeit beschreibt, wie viele geplante Fahrten tatsächlich durchgeführt werden.
«Wir haben die Trendwende geschafft und stabilisieren den Betrieb Schritt für Schritt», teilte BVG-Chef Henrik Falk anlässlich der Jahresbilanz mit. «Jetzt geht es darum, die Qualität nachhaltig auf ein neues Niveau zu heben.»
Im Gesamtjahr 2025 lag die Zuverlässigkeit bei der U-Bahn bereinigt um Effekte aus Streiks im Schnitt bei lediglich knapp 94 Prozent und damit in etwa auf dem Niveau des schwachen Vorjahres. Hauptproblem war die überalterte Fahrzeugflotte.