Allzu oft lässt sich der Bundeskanzler nicht am Herd oder an der Waschmaschine fotografieren. Er mache zu Hause die Wäsche «so oft wie sie anfällt», sagte Olaf Scholz (SPD) auf der IFA, der Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte - wie oft auch immer das sein mag. Künftig könnte er dabei eine KI-gestützte Maschine nutzen, gleich zwei davon wurden ihm bei einem Rundgang über die Messe in Berlin vorgestellt. Auch einen Backofen, der das Gericht auf dem Blech erkennen kann, bekam der Kanzler zu sehen. «Ich glaube, das wird viele neue Köche erzeugen, die behaupten werden, sie hätten alles selbst gemacht», witzelte Scholz.
Die diesjährige IFA hat seit Freitag und bis einschließlich Dienstag ihre Tore für Privatbesucher geöffnet. Mehr als 1.800 Aussteller zeigen ihre Neuheiten, die IFA-Veranstalter hoffen auf mehr als 182.000 Besucherinnen und Besucher. Klar im Fokus steht dieses Jahr neben dem 100. Geburtstag der Messe das Thema Künstliche Intelligenz. An gleich zwei Ständen wurde auch dem Kanzler, der gemeinsam mit Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) die Ausstellung erkundete, KI-gesteuerte Mini-Roboter vorgeführt, die im Alltag helfen sollen.