Die Bürgerinitiative Grünheide befürchtet mit dem Ausbau des Werks von US-Elektroautobauer Tesla negative Folgen für die Wasserqualität und fordert einen Stopp der Pläne. Die erste Teilgenehmigung für den Ausbau könne Folgen haben, «sowohl was die Wasserqualität betrifft als auch die Quantität», sagte der Sprecher der Initiative, Steffen Schorcht, der Deutschen Presse-Agentur. Die Fabrik befinde sich im Berliner Urstromtal, das eine zentrale Bedeutung für die Wasserversorgung auch für Berlin habe.
Tesla hat vom Land Brandenburg grünes Licht für einen ersten Schritt zum Ausbau des Werks in Grünheide bei Berlin bekommen. Damit wurden Änderungen an schon bestehenden Produktionsgebäuden und Anlagen sowie die Errichtung von Logistikflächen genehmigt. Für den Ausbau will Tesla Anträge in drei Teilen stellen. Ein Teil des Werks liegt in einem Wasserschutzgebiet.