Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) will sich für den Erhalt des von der Schließung bedrohten Glaswerks in Drebkau südwestlich von Cottbus einsetzen. «Stadt, Landkreis und Land werden sich direkt an die Konzernleitung Deutschland in Nienburg wenden, um mit Nachdruck für einen Weiterbetrieb zu werben», teilte das Wirtschaftsministerium in Potsdam am Nachmittag nach Beratungen am Werksstandort in Drebkau mit.
Die Glasindustrie in Deutschland befindet sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Es werden Entlastungen bei den Energiepreisen gefordert. Laut Stadtverwaltung Drebkau war die Glasindustrie neben der Braunkohle einst der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in der Region.