Brandenburgs Landesbauernpräsident Henrik Wendorff hat schnelle Schadenersatzzahlungen an Landwirte für die wirtschaftlichen Folgen durch die Maul- und Klauenseuche gefordert. «Auf dem Weg aus der Seuche dürfen wir nicht noch mehr Tierhalter verlieren», sagte Wendorff einer Mitteilung zufolge. Es sei schneller und unbürokratischer Schadenersatz für die Landwirte in den Restriktionszonen erforderlich.
Wendorff: Tierhalter nicht alleine lassen
«Es ist eine schwierige Zeit, und es geht um Existenzen von Menschen. Die Tierhalterinnen und Tierhalter stehen zur Seuchenbekämpfung, dürfen hierbei aber nicht alleingelassen werden», sagte der Präsident des Landesbauernverbandes. Bereits im Zuge der Afrikanischen Schweinepest habe eine Vielzahl schweinehaltender Betriebe aufgegeben, ohne dass auf ihren Höfen jemals die Schweinepest ausgebrochen sei.
Der Bauernverband organisierte angesichts der Sorgen in der Agrarbranche eine Informationsveranstaltung für Landwirte.