Einkaufen am Sonntag soll bald auch in Brandenburg möglich sein. Mit den sogenannten Smart Stores können nach der Änderung des Ladenöffnungsgesetzes - an der die Landesregierung derzeit arbeitet - automatisierte Supermärkte in der Fläche entstehen. Weitestgehend ohne Personal sollen diese Märkte funktionieren und nebenbei auch die Versorgung in den dünn besiedelten ländlichen Regionen absichern. Ein Überblick.
Was fehlt noch bis zur Umsetzung?
Die Brandenburger SPD/CDU-Regierung hat den Weg für die Supermärkte ohne Personal vor allem auf dem Land geebnet. Das Kabinett hat eine Änderung des Ladenöffnungsgesetzes beschlossen, damit voll automatisierte Supermärkte ermöglicht werden, die auch Smart Stores genannt werden. Der Landtag berät noch darüber.
Der Vorschlag zielt darauf ab, den Kommunen ab dem Sommer Ladenöffnungen während der sonst üblichen Ladenschlusszeiten wie etwa an Sonntagen zu erlauben. Nach der Gesetzesänderung könnten Gemeinden einen automatisierten Supermarkt zulassen. Die Märkte sollen nicht größer als 250 Quadratmeter sein. Damit werde sichergestellt, dass die Regelung nicht zur Ausweitung großflächiger Einzelhandelsstrukturen führt, hieß es von der Staatskanzlei.