Das Agrarministerium in Brandenburg plant, eine Abschussquote für Wölfe von zunächst 15 Prozent einzuführen. Das wären in der ersten zwei bis drei Jahren der Regelung etwa 150 Wölfe jährlich, sagte Staatssekretär Gregor Beyer. Zuvor sollen mit einem neuen Vorgehen sogenannte Problem-Wölfe nach Rissen von Weidetieren gezielter geschossen werden. Zuvor berichteten die «Märkische Oderzeitung» sowie «Bild» und «B.Z».
Exakte Zahlen, wie groß der Bestand der Wölfe in Brandenburg ist, gibt es laut Ministerium nicht. Realistisch erscheine, dass der Wolfsbestand mindestens 1.000, wahrscheinlich aber 1.500 bis 1.600 Tiere betrage, hieß es. Brandenburg gilt als Wolfsland Nummer eins in Deutschland mit den meisten Rudeln.