Die landeseigene Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW) hält am Kohleausstieg bis 2030 fest. Bis dahin sind Investitionen von rund 3,5 Milliarden Euro geplant, wie die BEW bei ihrer Bilanzvorlage mitteilte. Allein 2025 hat das Unternehmen rund 420 Millionen Euro investiert - nicht nur, aber insbesondere in Maßnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität.
«Die Wärmewende ist nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch wirtschaftlich tragfähig», sagte Wirtschaftssenatorin und BEW-Aufsichtsratsvorsitzende Franziska Giffey. «Wir machen die Hauptstadt Schritt für Schritt unabhängig von fossilen Energien.»
Berlin hatte das mehr als 2.000 Kilometer lange Fernwärmenetz im Frühjahr 2024 vom Energiekonzern Vattenfall übernommen. Es versorgt rund 700.000 Wohnungen in der Hauptstadt mit Fernwärme. Bis 2045 soll das Netz klimaneutral umgebaut sein.